7.4.13
Der fünfte Tag - endlich wieder Sonne!
Sonntag. Aus frostigem Nebelreif am Morgen entwickelte sich ein Frühlingstag, die Dächer dampften. Auf dem Weg erwartete ich jeden Moment, einen Zitronenfalter im Wald zu sehen oder ein Veilchen im Gebüsch, aber das Einzige, was ich fand, waren zwei zerknautschte Gänseblümchen. Der Wind wehte nicht mehr ganz so scharf, und auf manchen Bänken war es so warm wie sonst nur auf unserem Balkon. Schnee sah ich wenig, denn ich war hauptsächlich an Südhängen unterwegs.
Wenn auch kein Vogelkonzert, so hörte ich doch ab und zu einen Vogel singen und blieb jedes Mal stehen, um andächtig zu lauschen. Einmal klopfte ein Specht, und ein andermal kam ein Feldhase über den Acker auf uns zugehoppelt. Erst als ich Saba zu mir rief, machte er kehrt und sich davon.
Heute ging es hauptsächlichbergauf. Das war anstrengender, und obwohl Sonntag war, sah ich wieder kaum andere Wanderer. Zum Schluss kam ich an die Grenze zu Thüringen, es war aber kaum noch etwas von der alten Demarkationslinie zu sehen.
Leider hat sich der Verschluss von meinem Kameraobjektiv heute verklemmt, deshalb gibt's nicht mehr Fotos.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen