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19.6.15

Mittsommer


Fülle - Freude - Feenzauber

Die Meteorologen machen es sich einfach. Seit einigen Jahren setzen sie den Beginn der Jahreszeiten einfach auf den ersten des jeweiligen Monats. So gesehen hat der Sommer also schon begonnen. So einige schöne Sommertage hatten wir ja auch im April, Mai und Juni.
Ihren höchsten Stand am Himmel erreicht die Sonne aber erst am 21. Juni. In diesem Jahr will ich bewusst nicht dran denken, was danach geschieht, sondern den Sommer mit allen Sinnen genießen als ob’s kein Morgen gäbe. Jetzt ist die Zeit, in der die schönsten Blumen blühen und duften, die Beeren sind reif, die Welt ist grün und bunt. Wer will, bindet sich einen Blüten- oder Eichenlaubkranz und setzt ihn auf. Es ist warm, die jungen Vögel machen ihre ersten Flugübungen, und im Wald spielen die kleinen Füchse - so könnte es immer bleiben.

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ heißt es in einem alten Lied, und genau das tun wir, wenn wir rausgehen ins Freibad oder an den Baggersee, in den Park oder auf die Wiese, Picknicken im Grünen, Gartenfeste feiern und Freiluftveranstaltungen besuchen.

Und der Zauber? Ja, in den kurzen Nächten, wenn es still ist, lassen sich manchmal die kleinen Leute blicken, Gnome und Elfen bei ihren Festen. Aber um die sehen zu können, muss man Farnsamen in den Schuhen tragen und unter einem blühenden Hollerbusch sitzen.

27.11.12

Matrix-Quantenheilen


Die Wahrscheinlichkeitswolke - die Matrix - das Nullpunktfeld

Da geht der ehrwürdigen Großmutter Schamanismus auf ihre alten Tage aber noch mal richtig ein Licht auf, und zwar im wahrsten Wortsinne: wir sind alle Licht, und alles um uns herum ist nichts als Licht und Welle.

Ein endloses Feld der Möglichkeiten und wir mittendrin. Mit der Kraft unseres Bewusstseins, aus dem Herzen heraus, mit klarer Absicht und tiefem Vertrauen sind wir die Schöpfer unseres eigenen Lebens und der ganzen Welt, nämlich so wie wir sie sehen.

Die uralte Zweipunkt-Methode

Wow! Das ist selbst für jemanden, dem die schamanischen Wirklichkeiten mittlerweile einigermaßen geläufig sind, ziemlich starker Tobak. Das sprengt alle bisherigen Konzepte. Jeder ist tatsächlich seines eigenen Glückes Schmied. Bewusstsein verändert Realität, und wir haben die Wahl.

Wir haben letztens so ein Quantentreffen besucht, und seitdem üben wir fleißig. Man wird sehen.

9.11.12

Zwergengeschichten


Seit diesem Sommer kann ich sie plötzlich sehen, die Zwerge. Ich weiß nicht mehr so genau, wann das passierte, aber es hatte damit zu tun, dass ich schon lange die Idee hatte, ein Seminar über Naturgeister anzubieten, ohne je selber eines besucht zu haben. Während der Vorbereitungszeit nahm ich bewusst Kontakt zu verschiedenen Naturwesenheiten auf, Zwerge waren jedoch keine darunter gewesen, aber auf einmal waren sie trotzdem bei mir, das kleine Volk, und ich fand es zunächst sehr seltsam.



Seitdem kann ich viele von ihnen ständig um mich herum sehen, ungefähr von Handgröße, in bräunlichen Farbtönen, mit spitzen Mützen wuseln sie vor mir auf dem Boden, sodass ich schon mehr als einmal dachte: hoffentlich trete ich nicht mal auf einen! Das ist natürlich Quatsch, denn sie sind ja nicht aus Materie, sondern bestehen aus sichtbar gewordener Energie.


Einmal erzählten sie mir, dass sie auch in mir und in jedem anderen Wesen tätig sind und dort ihre aufbauenden und ordnenden Arbeiten verrichten, die Vorstellung gefiel mir. Manchmal gehe ich in die „Zwergenschule“ und erhalte Informationen und Unterweisungen, die nur sie mir geben können. 


Wie ich erst später begriff, repräsentieren sie die Wachstumsenergie der Erde, verbunden mit den Kräften der Sonne und des Kosmos. Und vor einigen Tagen fiel es mir wie Schuppen von den Augen: beim Betrachten einer Quarzkristallstufe kann man sie ganz genau erkennen, denn dort haben sie sich selber abgebildet und in ihrer Arbeit sichtbar gemacht – kleine Wesen mit spitzen Kappen. Aber auch auf einer Wiese zum Beispiel sind sie in den aufschießenden grünen Halmen und Stängeln gut zu erkennen. Mittlerweile betrachte ich die Welt mit ganz anderen Augen, erkenne überall ihr Wirken.


In einem der wenigen Bücher, die ich zur Vorbereitung auf das Thema Naturgeister las, war eine Anleitung zum Herstellen von Zwergen, und ich wusste sofort: das muss ich tun, es ist wie eine Aufgabe, die sie mir stellen. Also stricke ich seit einem Vierteljahr Zwerge. Den ersten verschenkte ich spontan an den kleinen Jungen, für den wir im Sommer eine Kinderweihe gemacht hatten. Die nächsten zwei – Himpelchen und Pimpelchen - bekam unsere Enkelin zum zweiten Geburtstag. Den vierten bekam eine liebe Freundin, die auf eine weite Reise ging, und den fünften bekam meine Mutter als Dank für den ersten Zwerg, den sie mir schenkte, als ich drei Jahre alt war.


Weitere sind entstanden: ein Kastanienzwerg für unseren Enkel, ein Hagebuttenzwerg für meine jüngere Tochter, ein Herbstzwerg für einen anderen kleinen Jungen, ein Sardischer Strandwichtel fürs Auto, ein Erdzwerg und ein bartloser Zwerg für das neu gebaute Haus einer anderen Freundin. Mittlerweile sind es elf, und es werden noch viele mehr werden.




17.6.12

Ein Wunschritual




Letztens beim Heilkreis ein Wunschritual für alle:

Bei körperlichen Beschwerden, in Liebesdingen, auf Arbeitssuche, bei Geldproblemen usw. den Wunsch auf einen Zettel schreiben und diesen zusammen mit Pflanzerde in einen großen Blumentopf füllen (die Töpfe auf dem Foto sind ca 30 cm hoch). Drei Bohnen säen und 14 Tage lang jeden Tag gießen, danach nach Bedarf.

Die Bohnen werden beim Wachsen den Wunsch hinaustragen, damit er erfüllt werden kann.

Das erinnert mich an das Märchen von Jack und der Bohnenstengel, in dem ein eigenwilliger Junge an den Ranken von Zauberbohnen in den Himmel klettert und dort viele gute Dinge findet, mit denen er auf die Erde zurückkehrt.

Und wer keinen Garten oder Balkon sein eigen nennt, der kann die Bohnen auch an einer Hauswand, in einer abgelegenen Ecke eines Parks oder draußen im Wald auf einer Lichtung pflanzen. Es müssen auch keine Stangenbohnen sein, alle Sorten sind möglich. Wichtig ist, dass in den ersten 14 Tagen wirklich täglich gegossen wird.

1.5.12

Tanzende Pflanzengeister



Am Wochenende waren an zwei verschiedenen Tagen zwei Frauen da und erzählten uns etwas über „Grüne Smoothies“. Frisch gesammelte Kräuter werden mit etwas Wasser im Mixer püriert und danach durch einen Nylonstrumpf abgesiebt und ausgepresst.

Da der Frühling voll im Gange ist und ich noch immer von Zubereitungen mit Wildkräutern begeistert bin, habe ich das gestern gleich ausprobiert. Ich fand tatsächlich noch eine uralte Nylonsocke in den Tiefen meines Kleiderschranks. Dann wilde Kräuter auf die Schnelle im Garten gesucht, gemixt, gepresst, getrunken… na ja. Es hat eindeutig besser geduftet als geschmeckt.

Heute dann der zweite Versuch. Fachmännisch vom Mann an meiner Seite beim Spaziergang gesammelt, kamen heute zusammen: Löwenzahnblüten und -blätter, Wiesenschaumkrautblüten, Schafgarbe, Brennnessel, Bärlauch, Giersch, Labkraut, Brunnenkresse, Taubnessel, Gundelrebe, Knoblauchrauke, Wiesenkerbel und Sauerampfer – ein paar andere vielleicht noch vergessen. Es schmeckte pur schon besser als gestern, aber heute wollte ich dem Ganzen noch etwas mehr Würze verleihen. Deshalb mixte ich Zwiebel, Chili, Zitronensaft und Sojasoße dazu. Das schmeckte super, und gleich nachdem wir unser Glas geleert hatten, sahen wir tanzende und lachende Pflanzengeister um uns. Nein, wir hatten wirklich nichts Hochprozentiges dazugemixt!

Morgen werde ich die Kräutermischung nicht absieben, sondern die Festbestandteile mittrinken. In den Zellwänden wohnen bestimmt noch jede Menge weiterer hilfreicher Spirits. Im Internet gibt’s auch Rezepte, da kann man dann alle möglichen Gemüse, Früchte und Nüsse dazumixen, aber ich bleibe erstmal lieber bei den Wildkräutern.

Grüne Grüße zum 1. Mai und ein wildes, fröhliches Beltanefest!

25.9.11

By Heart


Etwas "by heart" lernen heißt etwas auswendig lernen - mit dem Herzen, das trifft es. Schon immer habe ich mich intuitiv geweigert, die Lieder, die ich bei unseren Zusammenkünften mit den Gruppen singe, in schriftlicher Form weiterzugeben. Ich selber lerne Lieder auch am liebsten von Menschen oder Gruppen, die sie mir häufig genug vorsingen bis ich mitsingen kann. Das Einüben mache ich dann gern während Autofahrten oder Waldgängen so lange, bis mir das Lied ganz vertraut ist. Diese Art des Lernens gehört für mich zu dem Lied dazu, ist sozusagen seine persönliche Geschichte in meinem Leben. Vor kurzem lernte ich ein kleines Lied, welches mir zwei Frauen in einem Speisesaal vor der Kühltheke so lange vorsangen, bis ich es konnte.

So lernte ich auch in diesem Sommer ein anderes wunderschönes, einfaches Lied, welches für mich zu einer richtigen Hymne der Lebensfreude wurde. Ich sang es immer wieder - allein vor mich hin, beim Gehen oder Tun, am Telefon gemeinsam mit meinem Liebsten oder mit anderen Menschen zusammen. Dann lieh mir eine Bekannte ein Buch mit spirituellen Songtexten. Und plötzlich fand ich auf einer der Seiten genau dieses Lied. Ich las den Text, verglich ihn automatisch mit dem, wie ich ihn kannte, und spürte im selben Moment, dass der Zauber des Liedes erloschen war.

Darüber muss ich seitdem immer wieder nachdenken. Meine Überlegungen dazu sind, dass der Verstand, der im Besonderen mit der visuellen Wahrnehmung verknüpft ist, eine große Macht besitzt und ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis dazu. Ich hatte vor mehr als fünfundzwanzig Jahren einen Ausspruch von Lama Anagarika Govinda in ein Zitatebuch geschrieben (und tatsächlich wiedergefunden):

„Wer das Weltgeheimnis erforschen will, der will sich seiner bemächtigen […]; und wessen der Geist sich bemächtigt, das ist unfehlbar entzaubert, und es ist mithin zerstört […].“ Er nennt dieses geistige Bemächtigen auch „rationale Entzauberung“. Große Worte, aber sie treffen ziemlich genau, was ich dabei empfinde.