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10.3.16

Frühlingsfest am Ostara-Feuer




 
Ja, ist das nun noch der Winter oder doch schon der Vorfrühling? Die Nächte sind zwar noch eisig, aber am Tag ist der Himmel oft blau, die Sonne scheint und schmilzt den nächtlichen Reif und die letzten weißen Schneereste hinfort. Frühling scheint in der Luft zu liegen, und wir können es wie jedes Jahr kaum erwarten, dass er endlich kommt und die Sonne wieder richtig wärmt.
Zum Frühlingsanfang am 20. März sind die Tage und die Nächte wieder gleich lang, und es herrscht allerorten Aufbruchsstimmung. Das betrifft sowohl die Knospen der Bäume als auch viele Frühlingsblumen, und auch die Tierwelt kommt in Stimmung, nämlich um sich fortzupflanzen. Ein munteres Treiben beginnt im wahrsten Wortsinne. Ostern wird gefeiert mit dem Symbol des fruchtbaren Hasen und dem ursprünglichen Fruchtbarkeitssymbol, dem Ei, anfangs nur in Rot gefärbt als Farbe der – na was wohl? Natürlich der Fruchtbarkeit und des Lebens.
Und was fangen wir selber an inmitten von so viel aufbrechender Fruchtbarkeit? Wir bekommen ja nicht jedes Frühjahr ein oder sogar mehrere Nachkommen.  Wer einen Garten sein eigen nennt, der ist gut dran. „Im Märzen der Bauer…“    es wird gegraben, gehackt, gerecht, gesät und gepflanzt. Wusstet ihr, dass sich in England vor Zeiten die Bauern mit dem nackten Bobbes auf die Äcker setzten und die Wärme des Bodens prüften, bevor sie ihn bearbeiteten? Vielleicht auch ein Ausdruck übermütiger Frühlingsgefühle, besonders dann, wenn auch die Bäuerin in der Nähe war.

Wir jedenfalls wollen mit euch trommeln, unsere Anliegen in ein Gleichgewicht bringen, herausfinden, was wir mit der zusätzlichen Kraft des Aufbruchs in unserem Leben bewirken, und was wir in die Welt bringen können.

 

21.3.15

Frühlingsfest

      So wie der Bär in dieser Zeit seine Entschlackungs- und Verjüngungskräuter sucht, machen wir es auch. Die Bahn der Sonne steigt täglich höher, und jetzt sind Tag und Nacht wieder gleich lang. Irgendwann streift der Bär seinen Pelz ab und zeigt sich uns als das, was er ist: der goldene Sonnenprinz! Er nimmt immer mehr an Kraft zu und mit ihm unsere Freude über die Wärme, das Grün und das Blühen.

      Schneeweißchen in ihrem weißen Kleid, die Frühlingsgöttin, gesellt sich dazu als seine Braut und schüttet aus ihrem Füllhorn die ersten grünen Triebe und gelbe und weiße Blüten.

10.4.12

Ostara-Spirit


Jetzt ist wirklich Frühling! Die Schlüsseblumen blühen im Wald. Egal ob's noch mal kalt wird oder gar schneit, der Frühling ist in mein Herz gezogen. So intensiv und lange habe ich das noch nie erlebt.

Vor drei Wochen haben wir zur Tag- und Nachtgleiche mit Freunden am Feuer gefeiert, und jetzt ist Ostern mit der Familie gerade vorbei. Vielleicht liegt es daran, dass mir in diesem Jahr Frau Holle als Hüterin der ungeborenen Seelen erschienen ist. Überall sehe ich sie und ihren Frühlingsaspekt Ostara, in jeder Blume und in jeder grünen Blattknospe, in den Vögeln, die Material für ihre Nester suchen und in den quirligen Bächen, die vom Eis befreit sind. Ich spüre sie in der Wärme der Sonne, rieche ihren süßen Blütenduft und höre sie im Jubeln der Vögel.

Die Erde legt ihr grünes Frühlingsgewand an, vom Regen nass und von der Sonne beschienen funkelt es so kostbar wie Smaragd. Von Frau Holle hieß es mancherorts, sie trüge einen grünen Schleier. Und Hildegard von Bingen besang die Grünkraft, oder war ich es, die ein Lied aus ihren Worten machte?

"Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit,
und diese Kraft ist grün.
Aus lichtem Grün sind Himmel und Erde geschaffen
und alle Schönheit der Welt."