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2.8.16
Schnitterzeit - Ferienzeit
Selig hingegeben an Sommer, Sonne und Meer auf dem Peloponnes, drei Wochen lang jeden Morgen bei Sonnenschein aufstehen und im Meer baden, dabei "ist das schön!" ausrufend, jeden Abend der Sonne dabei zuschauen, wie sie im Meer versinkt, nichts weiter wollend, nichts brauchend, nichts müssend...
30.7.15
Schnitterzeit
Glühwürmchennächte...
Schwarze Schatten jäh im Grün -
Ein Blatt fällt herab
Plötzliche Erkenntnis: die scheinbar endlose Sommerseligkeit geht doch einmal zuende.
Dazu fällt mir eine Bauernregel für den 26. Juli ein "Ist St. Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei."
In diesem Jahr tun die Wettermacher aber so, als hätten sie noch nie von dieser Regel gehört, und die dritte Hitzewelle dieses Sommers geht über unser Land hinweg. Das Korn ist geschnitten, und die Strohrollen liegen gleichmäßig verteilt auf den Stoppelfeldern. Das Grün der Bäume wird matt und dunkel, und manchmal schleichen sich schwarze Schatten hinein und machen die Kontraste schärfer. Das Licht der Sonne erscheint goldener, und rote Beeren leuchten im Gezweig. Hier und da färben sich auch schon die Äpfel.
Mitte August ist traditionell die Sammelzeit für Heilkräuter vorbei. Stattdessen gingen die Frauen hinaus und sammelten einen blühenden Strauß aus bestimmten Pflanzen und ließen ihn segnen, damit er sie und ihre Familien über die dunkle Zeit beschützen sollte. Manchmal wurde etwas davon abgebrochen und als Schutz- und Heilräucherung verwendet. Gerade in diesem Jahr haben junge Frauen aus einem Nachbardorf diesen Brauch wieder belebt.
Die erste Ernte wird eingefahren. Was haben wir schon geerntet? Was ist aus unseren Wünschen und Projekten vom Jahresbeginn geworden?
Dazu fällt mir eine Bauernregel für den 26. Juli ein "Ist St. Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei."
In diesem Jahr tun die Wettermacher aber so, als hätten sie noch nie von dieser Regel gehört, und die dritte Hitzewelle dieses Sommers geht über unser Land hinweg. Das Korn ist geschnitten, und die Strohrollen liegen gleichmäßig verteilt auf den Stoppelfeldern. Das Grün der Bäume wird matt und dunkel, und manchmal schleichen sich schwarze Schatten hinein und machen die Kontraste schärfer. Das Licht der Sonne erscheint goldener, und rote Beeren leuchten im Gezweig. Hier und da färben sich auch schon die Äpfel.
Mitte August ist traditionell die Sammelzeit für Heilkräuter vorbei. Stattdessen gingen die Frauen hinaus und sammelten einen blühenden Strauß aus bestimmten Pflanzen und ließen ihn segnen, damit er sie und ihre Familien über die dunkle Zeit beschützen sollte. Manchmal wurde etwas davon abgebrochen und als Schutz- und Heilräucherung verwendet. Gerade in diesem Jahr haben junge Frauen aus einem Nachbardorf diesen Brauch wieder belebt.
Die erste Ernte wird eingefahren. Was haben wir schon geerntet? Was ist aus unseren Wünschen und Projekten vom Jahresbeginn geworden?
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10.8.13
Schnitterzeit und unsere Nord-Ost-Reise

An den Straßenrändern in Thüringen wuchsen die Kirschbäume wie bei uns die Apfelbäume, und sie waren gerade reif, was für ein Fest!
In Niederdorla sahen wir rekonstruierte, Germanische Opferplätze. Dieses war ein Schiffsplatz mit Tierschädel. Vermutlich wurde um sichere Heimkehr der Seefahrer gebetet.
An diesem Platz steckte einfach ein Kreis von Stangen in der Wiese. Trotzdem war die Atmosphäre hier irgendwie besonders.
Mein Geburtstagsfeuer, späteres Grillfeuer und gleichzeitig ein Gruß an den Feuergeist.
Licht am Ende des Tunnels...
Saba hatte einen Spielkameraden gefunden.
Die Abensonne über einem Getreidefeld
Das rekonstruierte Sonnenobservatorium in Goseck, das ursprünglich hier vor ca. 7000 Jahren stand und für ein paar Jahrhunderte genutzt wurde. Mit seinen Öffnungen zum Sonnenauf- und Untergang spezieller Zeiten im Jahr lässt es vermuten, dass die Menschen hier schon damals die Jahresfeste feierten.
Der rote Mohn ist ein schöner Schmuck am Feldrand. Leider sieht man die blauen Kornblumen nur noch selten.
Der Jahreszeitentisch für die Enkel mit einem goldenen Kornfeld.
Die Korngöttin begleitete uns durch das Fest.
Die Trommeln werden vor dem Fest für einen besseren Klang noch einmal in der Abendsonne angewärmt
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