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27.11.12

Matrix-Quantenheilen


Die Wahrscheinlichkeitswolke - die Matrix - das Nullpunktfeld

Da geht der ehrwürdigen Großmutter Schamanismus auf ihre alten Tage aber noch mal richtig ein Licht auf, und zwar im wahrsten Wortsinne: wir sind alle Licht, und alles um uns herum ist nichts als Licht und Welle.

Ein endloses Feld der Möglichkeiten und wir mittendrin. Mit der Kraft unseres Bewusstseins, aus dem Herzen heraus, mit klarer Absicht und tiefem Vertrauen sind wir die Schöpfer unseres eigenen Lebens und der ganzen Welt, nämlich so wie wir sie sehen.

Die uralte Zweipunkt-Methode

Wow! Das ist selbst für jemanden, dem die schamanischen Wirklichkeiten mittlerweile einigermaßen geläufig sind, ziemlich starker Tobak. Das sprengt alle bisherigen Konzepte. Jeder ist tatsächlich seines eigenen Glückes Schmied. Bewusstsein verändert Realität, und wir haben die Wahl.

Wir haben letztens so ein Quantentreffen besucht, und seitdem üben wir fleißig. Man wird sehen.

10.4.12

Ostara-Spirit


Jetzt ist wirklich Frühling! Die Schlüsseblumen blühen im Wald. Egal ob's noch mal kalt wird oder gar schneit, der Frühling ist in mein Herz gezogen. So intensiv und lange habe ich das noch nie erlebt.

Vor drei Wochen haben wir zur Tag- und Nachtgleiche mit Freunden am Feuer gefeiert, und jetzt ist Ostern mit der Familie gerade vorbei. Vielleicht liegt es daran, dass mir in diesem Jahr Frau Holle als Hüterin der ungeborenen Seelen erschienen ist. Überall sehe ich sie und ihren Frühlingsaspekt Ostara, in jeder Blume und in jeder grünen Blattknospe, in den Vögeln, die Material für ihre Nester suchen und in den quirligen Bächen, die vom Eis befreit sind. Ich spüre sie in der Wärme der Sonne, rieche ihren süßen Blütenduft und höre sie im Jubeln der Vögel.

Die Erde legt ihr grünes Frühlingsgewand an, vom Regen nass und von der Sonne beschienen funkelt es so kostbar wie Smaragd. Von Frau Holle hieß es mancherorts, sie trüge einen grünen Schleier. Und Hildegard von Bingen besang die Grünkraft, oder war ich es, die ein Lied aus ihren Worten machte?

"Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit,
und diese Kraft ist grün.
Aus lichtem Grün sind Himmel und Erde geschaffen
und alle Schönheit der Welt."

7.1.12

Vollmond


Vollmondtrommeln am Montag, den 9. Januar 2012

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte und siehe, die Pflicht ward zur Freude. (Tagore)

Das Gedicht von Tagore beschreibt treffend die gegensätzlichen Energien, die an diesem Tage wirksam sind. Der Krebs-Vollmond, welcher im Besonderen das Wohlergehen im Schoß von Familie, Heim und Heimat begünstigt, trifft auf sein Gegenüber, die Steinbocksonne, die ganz im Zeichen von übergeordneter Pflichterfüllung steht. An diesem Tag geht es darum, beides zu integrieren. Der weibliche Krebs-Vollmond lehrt uns, unsere mütterlichen Kräfte der Empfänglichkeit zu fühlen, welche die zeugenden Energien der väterlichen Steinbocksonne aufnehmen und die Vereinigung von Beidem wiederum in die Schöpfung hinein schenken und verteilen und nach außen in die sichtbar materielle Ebene tragen.

Ein Tag der großen Emotionen - halte nicht hinterm Berg mit dem, was in dir vorgeht. Nimm ruhig mal jemanden spontan in den Arm, der Zuwendung oder Trost braucht. Oder sage zu einem besonderen Menschen: „Ich habe dich lieb!“ Dein Mantra für diesen Tag: ich höre auf die Stimme meines Herzens.

Die Vollmondenergie ist im Allgemeinen gut dafür geeignet, laufende Prozesse zum Abschluss zu bringen, um sie daraufhin loszulassen, damit in dem neuen Mondumlauf Platz für Neues entsteht. Und der erste Vollmond im neuen Jahr eignet sich besonders gut dazu, Pläne für das kommende Jahr zu schmieden.

27.9.11

Seele komplett


Letztens schrieb mir jemand eine nette Mail, in der er ua davon berichtete, dass ihm auf einer langen Reise von Deutschland in sein Zuhause in der Karibik Teile seiner Seele auf der Strecke geblieben waren.

Ich kenne den Zustand ziemlich gut, denn ich verreise gern in andere Länder, und selbst bei Reisen mit dem Auto und dem Schiff passierte mir das regelmäßig. Meistens brauche ich ungefähr eine Woche lang, bis meine Seele wieder komplett ist. Das gilt sowohl für die Ankunft in der Urlaubsgegend als auch für die Heimkehr. In der Zeit fühle ich mich irgendwie nur halb, wie Falschgeld, wie bestellt und nicht abgeholt usw.

Bei unserem Aufenthalt im letzten Jahr auf Elba stand ich bei der Abreise am Heck der Fähre, wie ich das gern tu, und sah der Insel dabei zu, wie sie immer kleiner wurde. Ich dachte an die schöne Zeit dort, die wunderbaren, interessanten Orte, die wir gesehen hatten, und wie wohl ich mich da gefühlt hatte. Und plötzlich dämmerte es mir: so geschieht das also! An jeden dieser Orte hatte ich ein Stück meiner Seele gehängt, "mein Herz verloren", wie ein altertümlicher Ausdruck dafür lautet. Sofort ging ich in eine leichte Trance und rief sehr konzentriert alle meine Seelenteile wieder zu mir. Ich erklärte ihnen, dass ich sie brauche und stellte mir vor, wie sie sich von den schönen Plätzen lösten und zu mir zurückgeflogen kamen.

Und es hat tatsächlich funktioniert, denn wieder zu Hause angekommen war ich sofort ganz da und brauchte keine Woche zum allmählichen Ankommen.

In zehn Tagen werde ich es anders herum auch mal probieren: bei der Abfahrt - es geht wieder nach Elba - werde ich alle meine Seelenteile, die dann noch hier im Haus und in der Gegend und bei meiner Familie, Freunden und Projekten "rumhängen", zu mir rufen und gleich mitnehmen.

25.9.11

By Heart


Etwas "by heart" lernen heißt etwas auswendig lernen - mit dem Herzen, das trifft es. Schon immer habe ich mich intuitiv geweigert, die Lieder, die ich bei unseren Zusammenkünften mit den Gruppen singe, in schriftlicher Form weiterzugeben. Ich selber lerne Lieder auch am liebsten von Menschen oder Gruppen, die sie mir häufig genug vorsingen bis ich mitsingen kann. Das Einüben mache ich dann gern während Autofahrten oder Waldgängen so lange, bis mir das Lied ganz vertraut ist. Diese Art des Lernens gehört für mich zu dem Lied dazu, ist sozusagen seine persönliche Geschichte in meinem Leben. Vor kurzem lernte ich ein kleines Lied, welches mir zwei Frauen in einem Speisesaal vor der Kühltheke so lange vorsangen, bis ich es konnte.

So lernte ich auch in diesem Sommer ein anderes wunderschönes, einfaches Lied, welches für mich zu einer richtigen Hymne der Lebensfreude wurde. Ich sang es immer wieder - allein vor mich hin, beim Gehen oder Tun, am Telefon gemeinsam mit meinem Liebsten oder mit anderen Menschen zusammen. Dann lieh mir eine Bekannte ein Buch mit spirituellen Songtexten. Und plötzlich fand ich auf einer der Seiten genau dieses Lied. Ich las den Text, verglich ihn automatisch mit dem, wie ich ihn kannte, und spürte im selben Moment, dass der Zauber des Liedes erloschen war.

Darüber muss ich seitdem immer wieder nachdenken. Meine Überlegungen dazu sind, dass der Verstand, der im Besonderen mit der visuellen Wahrnehmung verknüpft ist, eine große Macht besitzt und ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis dazu. Ich hatte vor mehr als fünfundzwanzig Jahren einen Ausspruch von Lama Anagarika Govinda in ein Zitatebuch geschrieben (und tatsächlich wiedergefunden):

„Wer das Weltgeheimnis erforschen will, der will sich seiner bemächtigen […]; und wessen der Geist sich bemächtigt, das ist unfehlbar entzaubert, und es ist mithin zerstört […].“ Er nennt dieses geistige Bemächtigen auch „rationale Entzauberung“. Große Worte, aber sie treffen ziemlich genau, was ich dabei empfinde.

23.9.11

Psychopompos


Gestern bin ich auf einer Trauerfeier gewesen. Wie üblich habe ich nach der Seele der Verstorbenen geschaut. Sie war auch wirklich da, was durchaus nicht immer der Fall ist. Ich fragte sie, ob ich sie an ihren guten Platz begleiten dürfte. Sie stimmte zu, und wir machten uns gemeinsam auf den Weg.

Dort angekommen - an einem sehr lichten Ort - wo ich die Seelen immer den Wesen übergebe, die an diesem Ort sind, ging es ans Verabschieden. Zu Lebzeiten hatten wir beide keine so herzliche Verbindung, aber in diesem letzten gemeinsamen Moment ging mein Herz auf, und ich hatte ich den Eindruck, wir hätten mehr füreinander bedeuten können, wenn wir uns die Mühe gemacht hätten.

Der Verstand sagt: "Pah! Wunschdenken." Aber das Herz weiß es besser.