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2.8.16
Schnitterzeit - Ferienzeit
Selig hingegeben an Sommer, Sonne und Meer auf dem Peloponnes, drei Wochen lang jeden Morgen bei Sonnenschein aufstehen und im Meer baden, dabei "ist das schön!" ausrufend, jeden Abend der Sonne dabei zuschauen, wie sie im Meer versinkt, nichts weiter wollend, nichts brauchend, nichts müssend...
2.11.15
Ende und Anfang - die Ahnenzeit
Noch ist der Herbst golden, doch das wird sich bald ändern. Der erste richtige Frost holt die Blätter von den Bäumen und Sträuchern, bis diese nur noch als kahle Gerippe dastehen. Alles Leben scheint sich in die Unterwelt zurückzuziehen.
Weiße Nebel verhüllen die Sicht, manches lässt sich darin nur noch erahnen. Die Schleier zwischen den Welten werden durchsichtiger. Das ist die Zeit, in der diejenigen spürbar werden, die vor uns über die Erde wanderten. Unsere Vorfahren, die Ahnen, winken von der anderen Seite und wollen teilhaben am Leben ihrer Nachfahren. Wir laden sie ein, indem wir für sie Lichter in ausgehöhlten Rüben, Kürbissen, in Laternen und als Adventskerzen anzünden und ihnen vielleicht die eine oder andere Speise hinstellen.
Und wieso Anfang? In manchen vergangenen Kulturen begann das neue Jahr zu dieser Zeit, so wie die Alten den neuen Tag auch am Abend begannen. Das ist ein ganz anderes Denken und Empfinden. Das Neue abends oder zum Jahresausklang zu beginnen, bedeutet, der Seele Raum zu geben, die Veränderungen zu erspüren, bevor der Körper beginnt, die neuen Impulse in die Tat umzusetzen.
10.4.12
Ostara-Spirit
Jetzt ist wirklich Frühling! Die Schlüsseblumen blühen im Wald. Egal ob's noch mal kalt wird oder gar schneit, der Frühling ist in mein Herz gezogen. So intensiv und lange habe ich das noch nie erlebt.
Vor drei Wochen haben wir zur Tag- und Nachtgleiche mit Freunden am Feuer gefeiert, und jetzt ist Ostern mit der Familie gerade vorbei. Vielleicht liegt es daran, dass mir in diesem Jahr Frau Holle als Hüterin der ungeborenen Seelen erschienen ist. Überall sehe ich sie und ihren Frühlingsaspekt Ostara, in jeder Blume und in jeder grünen Blattknospe, in den Vögeln, die Material für ihre Nester suchen und in den quirligen Bächen, die vom Eis befreit sind. Ich spüre sie in der Wärme der Sonne, rieche ihren süßen Blütenduft und höre sie im Jubeln der Vögel.
Die Erde legt ihr grünes Frühlingsgewand an, vom Regen nass und von der Sonne beschienen funkelt es so kostbar wie Smaragd. Von Frau Holle hieß es mancherorts, sie trüge einen grünen Schleier. Und Hildegard von Bingen besang die Grünkraft, oder war ich es, die ein Lied aus ihren Worten machte?
"Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit,
und diese Kraft ist grün.
Aus lichtem Grün sind Himmel und Erde geschaffen
und alle Schönheit der Welt."
und diese Kraft ist grün.
Aus lichtem Grün sind Himmel und Erde geschaffen
und alle Schönheit der Welt."
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24.1.12
Kommen und Gehen
In der Nacht hatte ich einen schönen Traum. Ich träumte, Kali wäre wieder jung und munter, und wir liefen und spielten zusammen im Sonnenschein. Da dachte ich, sie wäre schon in der Nacht gestorben. Aber sie tat erst am nächsten Morgen ihre letzten Atemzüge.
Vierzehn Jahre lang gehörte sie zur Familie und war der beste Hund, den wir je gehabt haben. Vor einer Woche hatte sie sich hingelegt und war nicht mehr aufgestanden, fraß nicht und trank auch nicht mehr. Im Herbst hatte die Tierärztin Krebs bei ihr festgestellt, drei Tumore waren zu fühlen gewesen. Sie bekam homöopathische Spinnengiftspritzen, die das Wachstum der Geschwulste verlangsamen sollten, Schmerzen hatte sie anscheinend keine. Wir hatten trotzdem den Eindruck, dass sie beschlossen hatte zu Sterben.
Vielleicht hatte die Tatsache, dass wir Weihnachten einen neuen kleinen Hund bekamen, damit zu tun. Die beiden schienen sich trotz Altersunterschied gut zu verstehen, obwohl die Kleine manchmal ziemlich wild und anstrengend war. Dann trennten wir sie immer für eine Weile. Möglicherweise wusste Kali uns nun in guten Händen (oder Pfoten) bei ihrer Nachfolgerin und konnte beruhigt gehen.
Nach dem Tod von Kalis Tochter Loba im vergangenen Mai, wollte ich irgendwann wieder einen zweiten Hund. Als ich im November wegen der Spritzen mit ihr bei der Tierärztin war, fragte ich schon beim Hinausgehen aus der Praxis - einer Eingebung folgend - ob sie wüsste, wo es junge Hunde gäbe. Später dachte ich einmal, die Kali hätte mir das eingegeben. Die Tierärztin erzählte auch gleich von einem Wurf im Nachbardorf. Am selben Abend noch riefen die Hundebesitzer an, und schon am nächsten Tag waren wir dort und suchten uns aus dem Wurf unsere Saba aus. Bis sie zu uns kam, dauerte es aber noch einige Wochen.
Kali ist in großer Würde gestorben. Etwas Ähnliches haben wir schon einmal vor vielen Jahren mit einem Kater erlebt. Sie scheinen eine so große Seele zu haben - es ist ein Mysterium.
Nachdem wir Kali der Erde zurückgegeben hatten, sangen wir ein Lied:
Buzzard call you back to the wild land
heron fly you home
Journey to the soul of your own land,
where the mothers wait for your return
heron fly you home.
heron fly you home
Journey to the soul of your own land,
where the mothers wait for your return
heron fly you home.
Und als wir das gesungen hatten, rief der Bussard vom Hungerwald über unseren Köpfen.
23.10.11
Seelenkräfte rufen

Es ist übrigens gut gegangen - ich habe sowohl vor der Hinfahrt als auch vor der Rückfahrt meine Seelenkräfte zusammengerufen und brauchte keine Eingewöhnungszeit am Urlaubsort oder hier zu Hause wieder.
Und es lassen sich auch andere Energien rufen. Ich neige zb leider dazu, mich in schwierigen Situationen klein zu machen und mein Selbstwertgefühl herzugeben. Aber auch das lässt sich zurückrufen und wieder herbeisingen. Es ist richtig zu spüren, wie die Kraft zurückkehrt. Probierts aus.
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27.9.11
Seele komplett

Letztens schrieb mir jemand eine nette Mail, in der er ua davon berichtete, dass ihm auf einer langen Reise von Deutschland in sein Zuhause in der Karibik Teile seiner Seele auf der Strecke geblieben waren.
Ich kenne den Zustand ziemlich gut, denn ich verreise gern in andere Länder, und selbst bei Reisen mit dem Auto und dem Schiff passierte mir das regelmäßig. Meistens brauche ich ungefähr eine Woche lang, bis meine Seele wieder komplett ist. Das gilt sowohl für die Ankunft in der Urlaubsgegend als auch für die Heimkehr. In der Zeit fühle ich mich irgendwie nur halb, wie Falschgeld, wie bestellt und nicht abgeholt usw.
Bei unserem Aufenthalt im letzten Jahr auf Elba stand ich bei der Abreise am Heck der Fähre, wie ich das gern tu, und sah der Insel dabei zu, wie sie immer kleiner wurde. Ich dachte an die schöne Zeit dort, die wunderbaren, interessanten Orte, die wir gesehen hatten, und wie wohl ich mich da gefühlt hatte. Und plötzlich dämmerte es mir: so geschieht das also! An jeden dieser Orte hatte ich ein Stück meiner Seele gehängt, "mein Herz verloren", wie ein altertümlicher Ausdruck dafür lautet. Sofort ging ich in eine leichte Trance und rief sehr konzentriert alle meine Seelenteile wieder zu mir. Ich erklärte ihnen, dass ich sie brauche und stellte mir vor, wie sie sich von den schönen Plätzen lösten und zu mir zurückgeflogen kamen.
Und es hat tatsächlich funktioniert, denn wieder zu Hause angekommen war ich sofort ganz da und brauchte keine Woche zum allmählichen Ankommen.
In zehn Tagen werde ich es anders herum auch mal probieren: bei der Abfahrt - es geht wieder nach Elba - werde ich alle meine Seelenteile, die dann noch hier im Haus und in der Gegend und bei meiner Familie, Freunden und Projekten "rumhängen", zu mir rufen und gleich mitnehmen.
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23.9.11
Psychopompos

Gestern bin ich auf einer Trauerfeier gewesen. Wie üblich habe ich nach der Seele der Verstorbenen geschaut. Sie war auch wirklich da, was durchaus nicht immer der Fall ist. Ich fragte sie, ob ich sie an ihren guten Platz begleiten dürfte. Sie stimmte zu, und wir machten uns gemeinsam auf den Weg.
Dort angekommen - an einem sehr lichten Ort - wo ich die Seelen immer den Wesen übergebe, die an diesem Ort sind, ging es ans Verabschieden. Zu Lebzeiten hatten wir beide keine so herzliche Verbindung, aber in diesem letzten gemeinsamen Moment ging mein Herz auf, und ich hatte ich den Eindruck, wir hätten mehr füreinander bedeuten können, wenn wir uns die Mühe gemacht hätten.
Der Verstand sagt: "Pah! Wunschdenken." Aber das Herz weiß es besser.
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