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| Rückenlehne einer Hochrhöner-Bank |
Sonntag. Als erstes begegnete mir ein Gefährt aus Metallrohren auf Rädern, das von zehn Hunden gezogen wurde. Der Mann bog zwar vom Weg ab und fuhr über die Wiese, aber die Hunde blieben trotzdem stehen und guckten nach Saba, die außerdem auch noch läufig ist. Mit einiger Mühe und der Hilfe seines kleinen Sohnes kriegte er sein Gespann aber wieder in die Spur. Gewundert habe ich mich darüber, dass die Hunde kaum größer oder kräftiger aussahen als Saba, also eher schmal und zierlich.
Habe an verschiedenen Stellen frisches, glänzendes Sternmoos gesehen und einmal einen Zitronenfalter. Ein oranger Schmetterling, flog zu schnell vorbei, als dass ich ihn hätte erkennen können. Ich sah Buschwindröschen, Huflattich und Schlüsselblumen und hörte ein Vogelkonzert mit Specht-Percussion. Ein paar winzige Schneeflecken gab es nur noch, dafür war der Boden feucht und aufgeweicht.
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| Unten liegt Habel |
Der Habelstein! Hoch aufragende Basaltene Vulkanschlote und tiefe Schluchten am Hang des Habelberges, ein gewaltiger Ort. Ein bisschen wurden mir die Kniee weich, so steil und tief ging es da hinunter. Hab auch den Habelmann getroffen, eine Gestalt aus schwarzem Basalt, drei bis vier Meter groß und erstaunlich behende. Und viele kleine Steinwesen wuselten da herum. Ich fand das im ersten Moment seltsam, wie lebendig Steine sind.