So lange habe ich noch nie auf den Frühling gewartet.
Eines meiner Lieblingsgedichte seit Jahren, Jahrzehnten, ein Haiku, das ich einmal in einem Buch von Osho fand, lautet:
Still sitzen, nichs tun
Der Frühling kommt, und das Gras
wächst ganz von allein
Ich dachte immer, das könnte ich eigentlich ganz gut, aber in diesem Frühjahr war es ganz anders, und ich habe das Stillsitzen nicht mehr ausgehalten, halte es jetzt kaum noch aus, obwohl es seit gestern warm geworden ist. Aber grad regnets, und die Erde freuts.
Zu den Huflattichblüten im Wald fand ich heute Wiesen-Goldsterne, eher seltene Blüten, von denen am Ortsausgang eine kleine Kolonie wächst und jedes Jahr den Blütenreigen auf den Wiesen eröffnet.
Am nächsten Morgen fand W. die ersten Schlüsselblumen am Bach, und am Nachmittag des gleichen Tages waren nicht weit davon diese Buschwindröschen erblüht.
Am nächsten Morgen fand W. die ersten Schlüsselblumen am Bach, und am Nachmittag des gleichen Tages waren nicht weit davon diese Buschwindröschen erblüht.




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